2. Extraktion Algen und Wasserpflanzen

Extraktion von Mikroalgen, Makroalgen und Wasserpflanzen aus Gewässern mit dem Ziel der Gewinnung von aquatischer Biomasse und der biologischen Sanierung (Bioremediation) von aquatischen Ökosystemen.

Definition

Als Biomasse wird die Stoffmasse von Lebewesen oder deren Körperteilen bezeichnet. Diese Stoffgemische werden mithilfe ihrer Masse quantifiziert. In der Ökologie wird die Biomasse häufig nur für ausgesuchte, räumlich klar umrissene Ökosysteme oder nur für bestimmte, einzelne Populationen erfasst. Gelegentlich gibt es zudem Versuche, die Biomasse der gesamten Ökosphäre abzuschätzen. In der Ökologie existiert kein einheitlicher Biomasse-Begriff. In der Energietechnik ist mit Biomasse nur die energetisch nutzbare Biomasse gemeint.

Zum Wikipedia-Eintrag Biomasse

Wenn aquatische Biomasse aus der freien Wildbahn entnommen wird, spricht man von Extraktion. Die Extraktion steht im Gegensatz zur Produktion von aquatischer Biomasse, z.B. in Aquakulturen. Die Extraktion erfolgt in unterschiedlichen Größenordnungen und Techniken. Braunalgen können bei Niedrigwasser mit einer Sichel von Hand geerntet werden. Großflächig wachsende Wasserpflanzen (z.B. Wasserpest) und Muscheln werden mit Spezialbooten und Dretschen im Tonnen-Maßstab extrahiert.

Projekte zu diesem Thema

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